Alessandras Abenteuer

Am Kap der guten Hoffnung

Dienstag, 18.03.2014

Es ist schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal geschrieben habe, aber jetzt folgt wieder ein kleiner Bericht, ueber das, was ich am Wochenende erlebt habe.Lächelnd

Am Samstagmorgen haben Ines und ich uns auf den Weg ans Kap der guten Hoffnung gemacht. Ines hatte schon am Tag vorher einen guten Plan erarbeitet, was wir an unserem Auslfug alles machen wollen.
Um 8 Uhr ging es dann los.
Zuerst sind wir die wunderschoene Strasse an der Kueste entlang gefahren und haben auch ein paar Mal angehalten, weil es einfach unglaublich schoen dort ist und man nicht einfach nur vorbei fahren kann.
Nach ungefaehr 1,5 Stunden sind wir auch endlich am Nationalpark angekommen und sind dann weiter zum Cape Point gefahren. Auf dem Weg hatte ich noch erzaehlt, dass wir auf die Baboons (Paviane) aufpassen muessen, die ab und zu auf den Strassen umher laufen und man dann ploetzlich abbremsen muss. Ines hatte mir das nicht wirklich geglaubt, wir hatten auf der Strasse auch wirklich keine Baboons getroffen, aber dann als wir auf dem Parkplatz am Cape Point angekommen sind, sass dann doch wirklich ein Baboon auf dem Dach eines Autos. Unser Parkplatz war relativ nah an dem Affen und wir hatten dann doch auch etwas Angst auszusteigen. Den Leuten hatte das irgendwie nicht so viel ausgemacht. Die sind ganz nah an den Affen und haben Fotos gemacht und uns dabei ausgelacht, wie wir voller Panik im Auto sassen. Als wir dann dachten, dass wir jetzt sicher sind und aussteigen koennen, hatte sich aber auch der Affe bewegt und war dann neben unserer Autotuer, also konnten wir doch nicht aussteigen. Er hatte dann aber auch schnell das Interesse verloren und hat sich dann mit einem Muellsack beschaeftigt. Das war unsere Chance und wir sind schnell aus dem Auto ausgestiegen und haben uns auf den Weg zum Leuchtturm gemacht.

Beim Aufstieg zum Leuchtturm hatte ich noch zu Ines gesagt, dass das schoene ist, dass man in Kapstadt keine Klischee Japaner trifft. Zu frueh gefreut, oben angekommen waren dann doch eben die ersten Japaner, oder auch einfach Asiaten, ich kenne mich da nicht so gut aus, da. Die haben unendlich viele Fotos geschossen und jeder hat ein Foto gemacht. Das war schon etwas nervig, weil man selber nie ein schoenes Bild machen konnte.  Und es wurden auch einfach immer mehr.
Wir sind dann auch schnell wieder gefluechtet und zum Kap der guten Hoffnung gefahren.

Das Kap der guten Hoffnung ist eigentlich sehr unspektakulaer. Die Landschaft drum herum und das Meer sind schoen, aber besonders ist es dort nicht. Es gibt lediglich das Schild, auf dem "Cape of good hope" steht. Natuerlich waren auch hier wieder die Japaner, dort war es aber noch schlimmer, es sind ganze Busladungen angekommen und alles war voll. Die waren teilweise auch so dreist, dass sie sich einfach vor dich gestellt haben, wenn man gerade ein Foto machen wollte. Wir haben aber trotzdem noch das ein oder andere schoene machen koennen und sind dann auch wieder zurueck gefahren, wir hatten ja schliesslich auch noch einen Plan.

Unser naechster Stop war Simon's Town. Dort sind wir zu den Pinguinen. Das war wirklich suess. Wir haben unzaehlige Bilder gemacht und dann anschliessend noch ein Eis gegessen. Eigentlich wollten wir dort noch zum Navy Festival, aber nachdem wir auch nach 30 Minuten Suche keinen Parkplatz gefunden haben sind wir weiter nach Muizenberg gefahren.

In Muizenberg angekommen waren wir auch relativ platt und haben uns an den Strand gelegt und entspannt. Leider war es wegen dem Wind sehr kalt. Nach 2 Stunden sind wir dann zum Essen und haben uns auf den Heimweg begeben.

Weitere Berichte werden folgen...

Sonne, Strand, Meer, ein paar Affen und EMINEM

Montag, 03.03.2014

Es wird mal wieder Zeit die Ereignisse der letzten Woche aufzuschreiben, es war einiges los, so dass ich bestimmt wieder irgendwas vergessen werde zu erzaehlen. Aber ich versuche mein bestes.

Die Woche hat relativ langweilig angefangen, ausser arbeiten und einkaufen, relaxen stande nicht sehr viel an. Spannend wurde es dann erst ab Mittwoch, denn EMINEM war in der Stadt und genau da MUSS man hin. Wir haben also noch sehr guenstige Karten erstehen koennen und sind dann Mittwochabend ins Stadion gefahren, es war uebrigens sehr sehr sehr heiss an diesem Tag.
Es war gefuehlt die halbe Stadt und alle Deutschen, die gerade in Kapstadt sind, beim Konzert. Ueberall hat man jemanden Deutsch sprechen hoeren, was einerseits recht cool war, andererseits musste man immer aufpassen, was genau man sagt.

Das Konzert war unglaublich. Unsere Plaetze waren zwar relativ weit hinten, aber trotzdem war die Stimmung super und wir hatten eine gute Sicht.
Es hatte sich wirklich gelohnt. Und dank meiner neuen Kamera habe ich auch super Bilder machen koennen. Lächelnd

Der Donnerstag war nicht ganz so heiss wie der Mittwoch, aber immernoch sehr warm, also bin ich nach der Arbeit noch an den Strand gefahren und hab  mich mit den anderen getroffen.
Ein Tag am Strand ist immer schoen und war auch so sehr witzig.
Man kann es kaum glauben, aber selbst Flip Flops werden hier geklaut. Als wir unsere Sachen zusammengepackt haben und gerade los wollten, hat Jonathan gemerkt, dass seine Schuhe fehlen, 5 Minuten vorher waren die noch da. Er hat es mit Humor genommen, aber so schnell kann es gehen, einen Moment nicht aufgepasst und schon muss man barfuss nach Hause gehen.
Jonathan, Marco und ich haben uns dann noch spontan dazu entschieden, noch direkt auf den Signal Hill zu fahren und den Sonnenuntergang anzuschauene, der von dort aus wirklich wunderschoen ist. Marco hatte noch Schuhe im Auto, somit musste Jonathan dann auch nicht barfuss auf den Berg.  

 

Freitags war das Wetter dann schon nicht mehr ganz so schoen, fuer den Mittag war also nicht mehr ganz so viel geplant. Fue den Abend hatten wir den Plan, in den Club 31, der auf der obersten Etage eines Hochhause ist, zu gehen.
Der Club war soweit echt gut, war halt etwas nobler aber die Musik war gut. Um halb 4 Uhr sind wir heimgefahren.

Der wenige Schlaf, den die anderen und ich hatten, wurde uns am naechsten Tag etwas zum Verhaengnis, denn am Samstag sind wir nach Big Bay gefahren und haben dort einen Surfkurs gemacht.
Unser Surflehrer Manni war super nett. Zuerst wurden uns so ein paar Basics gezeigt und wir haben uns aufgewaermt, dann sind wir ins Meer und haben versucht die Basics umzusetzen. Was ich gelernt habe ist, Surfen sieht leichter aus, als es ist. Es ist schon echt schwer, alleine auf das Brett zu kommen. Wenn man dann endlich mal lag musste man auf eine Welle warten und paddeln, ich hatte immer das Gefuehl, dass ich ueberhaupt nicht vom Fleck komme. Wenn die Welle mich dann erreicht hatte, konnte ich gar nicht so schnell reagieren und aufstehen. Wie gesagt, ich hatte mir das alles etwas einfacher vorgestellt. Aber immerhin ein paar mal habe ich es geschafft und stande mehr oder weniger aufrecht auf meinem Brett.
Nach 2 Stunden haben wir dann eine Pause gemacht und konnten uns etwas erholen. Nach der Pause hiess es dann wieder, ab ins Meer. Was wir nicht bedacht hatten war, dass nun die Flut kam und somit die Wellen noch staerker wurden. Es war also so schwerer gegen die Wellen anzukaempfen und wenigstens etwas weiter vom Strand wegzukommen. Die meiste Zeit war ich dann wohl auch unter Wasser, als auf dem Wasser Lachend Aber es hat trotzdem unglaublich viel Spass gemacht, auch wenn wir heute alle etwas von Sonnenbrand geplagt werden. Die roten Koepfe gehoeren wohl einfach zum Surfen dazu, sowie die unzaehligen blauen Flecken und der Muskelkater.
Aber ich werde es noch einmal ausprobieren.

Und ein paar gute Fotos gibt es auch noch:

 

Am Sonntag haben wir eine richtige Abenteuerfahrt gemacht, die so eigentlich nicht geplant war....

Wir sind direkt am Morgen zum Kap Agulhas gefahren, dem suedlichsten Punkt Afrikas. Im Reisefuehrer wurde es als wenig spektakulaer beschrieben, was wir aber ueberhaupt nicht fanden. Dank dem super Wetter war es dort total schoen.

Und auch hier haben wir wieder Deutsche getroffen, Touristen, Auswanderer und sogar welche, die mit dem Auto, mit deutschem Kennzeichen, hier her gefahren sind.

Das eigentliche Abenteuer hatte dann aber auf dem Heimweg sattgefunden. Wir wollten an der Kueste entlang fahren, jedoch mussten wir erst einmal die richtige Strasse finden. Nach ein paar Kilometern auf einer noch befestigten Strasse wurde diese dann irgendwann zu einem Schotterweg, der zwar als Strasse eingezeichnet war, aber bei uns niemals als solche gezaehlt haette. Es ging also kilometerlang ueber Schotter udn wir wurden in unserem Auto, das fuer solche Umstaende absolut nicht gemacht ist, ganz schoen durchgeschuettelt. Komischwerweise kamen uns auch kaum Autos entgegen und wir waren teilweilse ganz alleine mitten in der Pampa. Wir haben es relativ mit Humor genommen. Anderes blieb uns auch nicht mehr uebrig.
Die Abenteuerfahrt ging also weiter ueber Stock und Stein, nach weiteren Kilometern war dann ploetzlich die ganze Strasse voller Affen und Valerie musste eine Vollbremsung hinlegen. Die Affen haben sich schnell verzogen und wir konnten weiterfahren.

Nach gefuehlten 1340 Kilometern kamen wir dann auch endlich wieder auf eine richtige Strasse und es fing auch schon bald an zu regnen. Die restliche Fahrt war zum Glueck weniger abenteuerlich und wir haben dann den Abend bei Pizza und Cola ausklingen lassen...

Ich hoffe es werden noch weitere Abenteuer hier in Suedafrika folgen.

Bis bald!

21. - 23. 02.14: Ein Wochenende in Kapstadt

Montag, 24.02.2014

Freitag

Um mal etwas anderes, als die Longstreet zu sehen, haben wir uns entschieden am Freitag in den Shimmys Beach Club an der Waterfront zu gehen. Nachdem wir schon Ewigkeiten unterwegs waren, sind wir dann auch endlich angekommen und waren doch erstaunt. vor dem Club standen nur die teueresten Autos. Wir hatten zwar versucht, schick auszusehen, aber trozdem waren unsere Outfits nicht ganz passend. In Deutschland waeren wir in diesem Aufzug niemals reingekommen, in Kapstadt war das kein Problem, allein, dass wird den Eintritt zahlen konnten hat ausgereicht. Der ganze Club war dann auch sehr nobel eingerichtet. Die Cocktails waren auch alle sehr erschwinglich (teure, umgerechnete 3,50 Euro ;-)). An sich waren im Club auch viiele, seeehr viele aeltere Herrschaften und komische Menschen. Das gute daran war, es konnte uns niemand verstehen, wenn wir auf deutsch ueber ein paar Leute geredet haben.
Abschliessend kann ich sagen, dass es so eine ganz nette Location mit  guter Musik ist, ich aber nicht unbedingt ein zweites mal hin muss. Die Longstreet ist da doch um einiges besser.

Samstag und Sonntag

Am Samstag waren wir bei einem Foodmarket. Es war einfach unglaublich. Ueberall gab es essen und man konnte fast alles probieren. Danach sind wir fast zum Strand gerollt, weil nach dem Essensmarathon mussten wir uns natuerlich etwas in der Sonne erholen ;-)

Nach dem "anstrengenden" Tag haben wir uns noch den Sonnenuntergang vom Signal Hill aus angeschaut, das ist ein Traum und muss auf jeden Fall wiederholt werden!!
Sobald die Sonne weg war, kam auch mein ach so geliebter Wind wieder. Das ist schon jedes mal ein richtiger Orkan. Super nervig, wenn man schlafen will, denn im 15. Stock scheint es noch lauter zu sein, als sonst wo. Der Wind raubt einem den Schlaf, aber zum Glueck konnte ich am Sonntag ein wenig ausschlafen. Wir sind am Sonntag naemlich erst gegen halb 11 mit einem Minibus zur Meatery nach Mzoli gefahren.

Dort laeuft das ganze ungefaehr so ab, man kauft einfach eine rieseige Platte voller Fleisch, die dann spaeter gegrillt wird, dazu noch ein paar Getraenke und wartet dann erstmal. Der ueberdachte Platz fuellt sich dann auch recht schnell und die Musik wird aufgedreht. Nach gefuehlten Stunden kommt dann auch endlich das fertige Essen und jeder darf sich von diesen Unmengen an Fleisch etwas nehmen, wir waren eine Gruppe von 15 Leuten, dementsprechen war auch unser Fleischberg. Man wird uebrigens auch als Nicht-Fleischesser satt.
Nach dieser Essensschlacht steht jeder auf, um zu tanzen, aus einem gemuetlichen Zusammensitzen wird dann also eine riesige Party mit sehr sehr guter Musik.

Daheim angekommen, wurden wir acuh schon wieder von  meinem Lieblingsfreund, dem South-Eastern Wind begruesst. Das war auch wieder eine tolle Nacht. Schlaflos in Kapstadt...

Der Wind wird uebrigens auch Cape Doctor genannt und ist dafuer verantwortlich, dass Kapstadt die einzige Stadt ist, die keinen Smog hat.

Es werden auch bald mal ein paar Bilder folgen LächelndLächelnd

Tag4-8: Das harte Arbeitsleben beginnt :-P

Freitag, 21.02.2014

Am Montag hat mein Praktikum beim City Council Cape Town begonnen.
Da ich bis zum Sonntagabend einfach keine Ahnung hatte, wie ich zu meiner Praktikumsstelle kommen werde und wo diese eigentlich ist, habe ich mich einfach am Montagmorgen in den Bus gesetzt und bin zur Endhaltestelle gefahren, die wie ich mittlerweile auch weiss, genau unter meiner Arbeit liegt. Die Haltestelle hatte ich also schon gefunden, aber wo ist hier bitte der Eingang zum City Council??? Ja, das war die erste Frage, die ich mir gestellt habe, als ich aus dem Bus ausgestiegen bin.
Den Weg hab ich dann auch schnell gefunden und war doch zuerst von diesem riesigen Gebaeude ueberwaeltigt. Mein Chef Walton hatte mir bereits im Voraus eine Email geschrieben und mir gesagt, dass das Buero im 15. Stock ist. Bsi dahin dachte ich noch, dass es nicht so schwierig sein wird, das Buero zu finden. Was aber letztendlich doch schwerer war als gedacht. Das ganze hier laueft etwas anders ab als in den Verwaltungen Deutschland:
Man kommt zuerst durch den Haupteingang rein, hier muss man seine Taschen durchchecken lassen und darf dann erst das Gebaeude betreten. Wenn man drinnen ist steht man ersteinmal in einer riesigen Halle mit einer Ausstellung zu Nelson Mandela. In dieser riesigen Halle muss man dann erst mal den Aufzug finden, der befindet sich naemlich, einmal komplett durch die ganze Halle laufend, auf der anderen Seite. Dort angekommen, kam ich aber auch nicht rein, weil ich keine Accesscard hatte. Okay udn nun? Also hab ich versucht Walton anzurufen, der ist aber leider nicht an sein Telefon gegangen, also musste ich es anders versuchen. Letztendlich konnte ich mich als Besucher eintragen und durfte durch die SChranke laufen. Aber nach der Schranke war ich immer noch nicht bei den Aufzuegen, sondern dann musste ich, wie beim Flughafen, durch so ein Piepsgeraet laufen und nochmals meine Tasche durchchecken lassen. Nach all diesen Stationen stand ich dann endlich vor dem Aufzug bzw. Aufzuegen. Es hat naemlich 8. Aber man kann dann nicht einfach in einen dieser Aufzuege einsteigen, sondern man muss sich quasi vorher "anmelden", in dem man den Stock in ein kleines Display eingibt und wartet bis einem ein Aufzug zugewiesen wird. Als ich das alles geschafft hatte, wurde ich sehr herzlich von Walton und den anderen Kollegen hier empfangen.

Meine Abteilund das IDP - Integrated Developent Plan Department, ist fuer mehrer Projekte zustaendig und jeder der Mitarbeiter hat ein eigenes Projekt, oder auch mehrere, so ganz hab ich das hier noch nicht verstanden. Jedenfalls werde ich zu jedem Meeting hier mitgenommen und darf mir anhoeren, was so gemacht wird. Das ist teilweise auch sehr interessant, aber meistens verstehe ich nur die Haelfte und dann wird das ganze sehr anstrengend. Vorallem wenn man nur wenig Schlaf (aufgrund des Sturms) hatte. Jedenfalls habe ich schon ueber saemtliche Projekte einen Einblick bekommen. Nur was meine Aufgaben in den naechsten Monaten sein werden habe ich noch nicht so ganz verstanden bzw. werde ich ueberhaupt eigene Aufgaben bekommen??? Das wird sich wohl erst in den naechsten Tagen erfahren. Bis dahin plaudere ich einfach mit meinen Kollegen und gehe von Meeting zu Meeting.

So, meine erste Arbeitswoche geht nun zu Ende und ich bin gspannt, was mich noch alles erwarten wird...

Die letzten Tage muessen aufgeholt werden ...

Freitag, 21.02.2014

Da ich erst seit heute einen Internetzugang habe, leider nur in der Arbeit, kann ich erst heute die Ereignisse, die sich seit meinem Flug von Stuttgart nach Kapstadt ergeben haben, dokumentieren.

Ich beginne jetzt aber einfach mal von Anfang an...

Tag 1 Donnerstag 13.02.214, Stuttgart - Amsterdam; Amsterdam - Cape Town 

Mein Abflugstag hat schon ganz schoen frueh angefangen, mein Flieger ging um 5.55 Uhr, d.h. der Wecker hat bereits um halb 3 in der frueh geklingelt. Natuerlich musste ich noch einige Sachen erledigen. Als endlich alles fertig war und wir mit etwas Verspaetung zum Flughafen nach Stuttgart losgefahren sind, ist mir auf halben Weg eingefallen, dass ich mein bereits umgetauschtes Geld daheim vergessen hab (sowas passiert einfach mal, man kann ja schliesslich nicht an alles denken ;-)). Wir sind also wieder zuueck gefahren, haben schnell das Geld geholt und sind dann nun endgueltig los zum Flughafen. Da ging es dann auch schnell zum Check-in Schalter.
Da wir schon verspaetet losgefahren sind und dann auch noch einmal umdrehen mussten, war nicht mehr all zu viel Zeit, um sich gross von der Familie, die zum groessten Teil mitgefahren ist, zu verabschieden.
Als ich dann die Sicherheitsschleuse passiert habe ging mein Abenteuer wirklich los:
4 Monate Suedafrika!

Im Flugzeug nach Amsterdam war ich dann doch auch echt etwas nervoes, da mir so viele Leute schon im Vorfeld gesagt haben, dass der Flughafen in Amsterdam riesig ist und man auch schnell mal seinen Flug verpassen kann. Allerdings hat sich das dann am Ende als gar nicht so schlimm herausgestellt. Ich hab innerhalb von 20 Minuten mein Gate gefunden und musste dann ueber eine Stunde warten, bis ich durch die Sicherheitskontrolle und den Nacktscanner konnte. Die Menschen von der Sicherheitskontrolle muessen mich wohl sehr reizend gefunden haben, denn ich musste direkt zweimal durchleuchtet werden.
Nachdem das dann alle passiert wurde hiess es wieder warten, warten, warten. Ich war mittlerweile doch auch sehr muede und wollte einfach nur noch ins Flugzeug. Ich konnte erst sehr spaet ins Flugzeug, da ich ein Upgrade auf meinen Sitzplatz bekommen habe und daher in der PlusComfort Klasse sass. So ein Sitz ist bei einem so langen Flug wirklich Gold wert. Aber als ich endlich meinen Sitz erreicht hatte, bin ich auch sehr schnell eingeschlafen und erst wieder aufgewacht, als die erste Mahlzeit serviert wurde. Ich war voellig ueberrascht, wie lecker das Essen im Flugzeug schmeckt.
Beim Essen kam ich dann auch mit meinem linken Sitznachbar ins Gespraech, der schon die ganze Zeit wie wild etwas, das fuer mich fast unverstaendlich war, in seinen Laptop getippt hat. WIe sich spaeter herausstellte, war mein Sitznachbar ein wohl recht bekannter Songwriter und Musiker in Holland und in Suedafrika (der Name ist Stef Bos, kann man ja mal googeln, also ich kannte ihn nicht). Mit Stef hab ich mich auch weiterhin im Flugzeug sehr gut unterhalten. Meistens haben wir uns auf Englisch unterhalten, wobei Stef auch sehr gut Deutsch kann, das hat er mir aber erst spaeter gesagt. Das haette jedoch wohl einiges erleichtert, aber so konnte ich mich immerhin schon mal daran gewoehnen, dass ich in den naechsten Wochen wohl die meiste Zeit auf Englisch reden werde.

Die resltichen Stunden im Flugzeug vergingen dann quasi wie im Flug, hihi. Ausser Essen, Schlafen und Filme schauen habe ich nichts weiter gemacht. Und dann bin cih auch schon in Kapstadt angekommen und wurde abgeholt und in mein Appartment gebracht.
Das erste was ich dachte, als ich aus dem Auto ausgestiegen bin war:"oh das ist aber sehr windig hier!!" und jaa, es ist wirklich sehr sehr windig, das ist schon ein richtiger Sturm, der jeden Abend ueber Kapstadt hinwegblaest und einem den Schlaf raubt.
Was ich noch hinzufuegen muss ist, das ich ein riesiges Loch in der Scheibe habe und daher die Jalousie staendig gegen das Fenster haemmert, was das Schlafen auch nciht viel einfacher macht.

Todmuede bin ich letztendlich ins Bett gefallen und konnte sogar ein wenig schlafen.

Tag 2: 14.02.2014, ein Tag am Strand

Bei einem Temperaturunterschied von 30 Grad bleibt einem nichts anderes uebrig als am Pool zu liegen oder eben an den Strand zu fahren. Ich wurde direkt von 3 Kehler Maedchen mit an den Strand genommen.
Es war einfach unfassbar heiss, allerdings war an Schwimmen gar nicht zu denken, da das Meer unglaublich kalt ist und mal schon alleine, wenn man nur die Fuesse ins Wasser gehalten hat Hirnfrost bekommen hat. Aber zum Glueck gab es die Moeglichkeit sich auch noch abzuduschen.
Der restliche Tag war nicht mehr sehr aufregend. Ich habe nur leider einen riesigen Sonnenbrand bekommen und musste den dann erstmal versorgen.

 

Tag 3: 15.02.2014, Wir besteigen den Tafelberg...

Man muss sich den Tag so vorstellen: Keine einzige Wolke am Himmel, weitaus ueber 33 Grad und 7 Studenten, die keine Ahnung haben was sie dort oben erwarten wird...

Anfangs waren wir noch alle hochmotiviert, da uns gesagt wurde, dass man den Berg innerhalb von 1,5 Stunden erklimmen kann. Pustekuchen, wir haben mehr als das doppelte gebraucht. die Hitze war teilweise unertraeglich und dann ist auch nacheinander jedem das Wasser und die Kondition ausgegangen. Wir mussten immer wieder laengere Pausen einlegen und so dauerte der Aufstieg immer laenger.
Als wir endlich oben angekommen waren, war die Aussicht dafuer aber unbeschreiblich schoen, und dank des wolkenlosen Himmels gab es auch keine unerwartete Ueberraschung.
Um wieder nach unten zu kommen haben wir dann aber die Seilbahn genommen. innerhlab von wenigen Minuten waren wir das ganze wieder runtergefahren, wofuer wir mehr als drei Stunden gebraucht haben.
Unten angekommen waren wir alle erledigt und haben den restlichen Tag nur relaxed und am Abend dann noch in die Long Street zum feiern gegangen.

Bald geht es los!

Mittwoch, 12.02.2014

Das ist mein erster Eintrag und es werden noch einige mehr in den nächsten 4 Monaten folgen. 

Morgen geht mein kleines Abenteuer Südafrika endlich los.LächelndLächelnd

 

Autor

Hallo mein Name ist Alessandra und ich werde bald eine längere Zeit in dem Land Südafrika verbringen. Ihr könnt gerne meine Blogeinträge kommentieren oder mich über das Kontaktformular anschreiben.

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